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Der Klimawandel in den Andenländern: Ökosystemische, soziopolitische und wirtschaftliche Dimensionen – 14.-15.11.2019

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Dritte Konferenz der AG Andenländer der ADLAF am 14. & 15. November 2019

Der Klimawandel in den Andenländern: Ökosystemische, soziopolitische und wirtschaftliche Dimensionen

Ort: Institut für Geographie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Hörsaal C, Kochstr. 4, Eingang Hindenburgstraße (Anfahrtsbeschreibung)
Termin: 14. & 15.11.2019

Call for Papers

Die AG Andenländer der ADLAF (Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung) organisiert ihre 3. Konferenz am 14. und 15. November 2019. Die Konferenz wird am Geographie-Institut der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg stattfinden. Das diesjährige Konferenzthema umfasst die ökosystemischen, soziopolitischen und wirtschaftliche Dimensionen des Klimawandels.

Wir richten diesen Call an WissenschaftlerInnen aller Disziplinen der Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften, die sich mit dem andinen Raum im weiteren Sinne beschäftigen und in deren Forschung der Klimawandel von Relevanz ist. Es können sowohl die ökosystemischen Auswirkungen des Klimawandels thematisiert werden, als auch soziale, kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Phänomene im Zusammenhang mit dem Klimawandel diskutiert werden.

Durch den Klimawandel ist eine Zunahme der Extremwetterereignisse und der Naturkatastrophen in den Andenländern zu verzeichnen. Diese führen zu langfristigen Veränderungen der Wasserregime und der Wasserresourcen in der Region. Solche Veränderungen haben schwerwiegende Folgen für die Ökosystemen und die Infrastruktur und führen vielerorts zu einer Zunahme an sozialen Konflikten. In Reaktion auf diese Krisen wurden politische und sozioökonomische Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel (Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, Bergbau) und für die Prävention von Naturkatastrophen geschaffen. Lokale Gemeinschaften und indigene Völker haben den Klimawandel auf unterschiedliche Art wahrgenommen und eigene Strategien entwickelt. Die besondere Verbundbarkeit und Resilienz dieser Gruppen soll im Rahmen der Konferenz thematisiert werden. Das Hauptziel ist die Stärkung des Wissensaustauschs zwischen verschiedenen Disziplinen. Die Veröffentlichung der Vorträge in Form einer Sonderausgabe einer lateinamerikanischen Zeitschrift in Spanisch oder Englisch ist geplant.

Interessierte WissenschaftlerInnen (auch DoktorandInnen) sind dazu aufgerufen ihr Abstract mit maximal 300 Wörtern in Spanisch, Englisch oder Deutsch bis zum 1. März 2019 an Andrés Gerique-Zipfel zu schicken: andres.gerique-zipfel@fau.de.

Kontakt:

Dr. Andrés Gerique