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DFG fördert Fortsetzung politisch-geographischer Forschung zu OpenStreetMap

Das Stadtzentrum von Kampala (Uganda) im Kartenbild von OpenStreetMap
In Fortsetzung des abgeschlossenen DFG-Projekts zu Exklusionen in Volunteered Geographic Information VGI (Glasze/Bittner) erforscht Susanne Schröder-Bergen MA (AG Kulturelle/Politische/Digitale Geographien) ab Januar 2020 die Bedeutung von localness für geographische Informationen in dem erfolgreichen VGI-Projekt einer offenen Weltkarte – OpenStreetMap. Ausgangspunkt des Projekts ist die Beobachtung, dass die Authentizität der geographischen Informationen in OSM in hohem Maße auf der Annahme beruht, dass die Geodaten des Projekts „vor Ort“ von Freiwilligen erhoben werden und nicht „aus der Ferne“ bspw. aus Fernerkundungsdaten abgeleitet werden . In dem explorativen Projekt sollen zum einen datenbasiert Kennziffern des Anteils lokal erhobener Daten im Gesamtdatenbestand erarbeitet werden und auf dieser Weise explorativ in einem globalen Vergleich regionale Unterschiede der localness analysiert werden. Zum zweiten sollen zentrale Muster des Diskurses um „localness“ und „Authentizität“ im Projekt herausgearbeitet werden.