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Diskussionsabend der Philippinenexkursion 2020 – 07.07.2020

Kampf/Hilfe gegen Corona-Pandemie auf den Philippinen 

Im Rahmen der „Philippinenexkursion 2020“ [Michel, Braun] haben Studierende des Instituts für Geographie soziale Organisationen getroffen, die sich für die Rechte von marginalisierten Gruppen in urbanen Regionen einsetzen. Die Lebensgrundlage dieser Menschen wird durch die Corona-Pandemie besonders herausgefordert. Zur Zeit der Exkursion Ende Februar waren erste Anzeichen der Pandemie schon zu spüren, seitdem hat Covid-19 den Inselstaat auf den Kopf gestellt.

Die Corona-Pandemie trifft die Bevölkerung hierzulande bereits stark, aber wie sieht es auf den Philippinen aus? In einem Land, in dem soziale Absicherung weniger gewährleistet ist und die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinanderklafft. Und die Regierung des Präsidenten Rodrigo Duterte ihre Befugnisse im Rahmen der Krise radikal ausweitet und diejenigen erschießen lässt, die sich nicht an die Restriktionen halten.

Nach einer fachlichen Einführung zu den Philippinen und der Exkursion wird die Diskussionsveranstaltung durch Beiträge von „Save San Roque Alliance“ und „Southern Tagalog Serve the People Corps“ vervollständigt. Für Fragen wird als Gast ein Geographiestudent live von den Philippinen zugeschaltet, der in ersterer Initiative aktiv ist.

Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr online über zoom statt und ist offen für alle Interessierten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Teilnahme ist auf deutsch und englisch möglich.

Zoom-Meeting ID: 929 2788 2867 Passwort: Manila (per Telefon: 862 514)

https://fau.zoom.us/j/92927882867?pwd=aGdVUXdmRHJvVy96d0d0b2RsaUJOdz09

Im Rahmen des Vortrags sollen Spenden für die Unterstützung beider Projekte gesammelt werden. Wir freuen uns über jede Hilfe!

https://www.betterplace.me/save-san-roque

https://www.betterplace.me/save-the-people-corps

Infos zu den Interviewpartner*innen:

Bei der Save San Roque Allianz haben sich verschiedene gesellschaftliche Akteure (Studierende, Architekt*innen, Graswurzelorganisationen und Aktivist*innen aus der „urban poor community of Sitio San Roque“) zusammengeschlossen, um sich für das Recht auf Wohnen in der Stadt und eine Stadtentwicklung von unten sowie die Rechte der urbanen Armen in Quezon City, Metro Manila einzusetzen. Die informell gewachsene Siedlung Sitio San Roque mit ihren ca. 6000 Haushalten ist akut von Räumung bedroht.

In einem Interview mit dem Southern Tagalog Serve the People Corps, der sich für die Rechte und Selbstorganisation von indigenen Communities auf Mindoro einsetzt, sollen die Auswirkungen der Pandemie in ruralen Gebieten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen beleuchtet werden. Die Corona-Pandemie stellt für beide Initiativen einen weiteren herben Rückschlag dar.