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Eisdickenkarte von Svalbard erstellt

Front des Tunabreen-Gletschers auf Spitzbergen (FAU/Johannes Fürst)

Der Meeresspiegel steigt stetig. Einen Beitrag dazu liefert das Abschmelzen der Gletscher. Das Problem: Die Fläche von Gletschern ist zwar gut kartografiert, doch in der Tiefe lauert die große Unbekannte. Die Dicke ist häufig nicht durchgehend erfasst, das Volumen dementsprechend nicht zu berechnen. Daher lassen sich die Auswirkungen auf den Meeresspiegel nicht genau bestimmen. Dr. Johannes Fürst vom Institut für Geographie der FAU hat einen Ansatz entwickelt, mit dem sich regionale Eisdickenkarten von Gletschern erstellen lassen. Eine solche Karte hat er für Svalbard angefertigt. Seine Ergebnisse hat er in Geophysical Research Letters veröffentlicht (DOI: 10.1029/2018GL079734).

Ausführliche Presseerklärung der FAU