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ERASMUS+ Dozentenmobilität

Prof. Dr. Mhamed Bouajaja und Prof. Dr. Ali Dadoun von der Universität Ibn Zohr in Agadir, Marokko, besuchten im Rahmen der Erasmus+ Partnerschaft vom 7.-14. Mai das Institut für Geographie und das Institut für Ur- und Frühgeschichte in Erlangen.

Dabei stellten sie in einigen gut besuchten Lehrveranstaltungen ihre Arbeiten aus Marokko vor. Diese beschäftigen sich mit den Mensch-Umwelt-Beziehungen in Süd-Marokko, den vergangenen Veränderungen dieser klimatisch sensiblen Umwelt und den Auswirkungen der modernen Landnutzung. Dies wurde auf verschiedenen Zeitskalen illustriert: Während Felszeichnungen von Tieren und Reste menschlicher Aktivitäten am Wüstenrand die Auswirkungen vergangener Klimaschwankungen während des Pleistozäns und Holozäns verdeutlichen, zeigen Fernerkundungsdaten der letzten Jahrzehnte die Veränderungen der fluvialen Dynamik und ihren Zusammenhang mit der modernen Landnutzung und der globalen Erwärmung.

Im Rahmen der Erasmus+ Partnerschaft gibt es Vollstipendien für Studierende für Gastsemester an der jeweiligen Partneruniversität, die auch zur Vorbereitung bzw. Anfertigung von Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Partneruniversitäten genutzt werden können. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Dozentenmobilitäten. Studierende, die sich für Menschen und Kulturen am Rande der Sahara interessieren, hatten Gelegenheit mit Prof. Bouajaja und Prof. Dadoun in verschiedenen Gesprächen den Stand der Forschung zu diskutieren und auch allgemeine Fragen zum Studium in Marokko und dem studentischen Leben zu stellen.