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FGG-Vortrag: Abschwächende Kälteregime und steigende Artenzahlen: Langzeitbeobachtungen indizieren die fortschreitende Transformation der Hochgebirgsvegetation – 05.11.2018

Foto: Pauli: - Stubaier Alpen Schrankogel 3120m

PD Dr. Harald Pauli
(Institut für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österr. Akademie der Wissenschaften & Department für integrative Biologie und Biodiversitätsforschung der Universität für Bodenkultur Wien)

Wann: Montag, 05.11.2018 um 18:30 Uhr
Wo: Hörsaal C, Kochstr. 4 (Eingang Hindenburgstraße)
Eintritt: € 3,- (Studierende € 1,50; FGG-Mitglieder frei)

Für diesen Vortrag gilt die Kolloquiumsregelung!

Mehr Pflanzenarten auf hohen Berggipfeln, im Vergleich zu den historischen Kartierungen vor 60 bis über 100 Jahren, ist kein neuer Befund – wohl aber, dass die Anreicherung jetzt wesentlich rascher vor sich geht. Ebenso beschleunigt verändert sich die Zusammensetzung der Vegetation zu Gunsten wärmeliebender Arten. Der Nettogewinn an Artenvielfalt beinhaltet dabei auch Rückgänge bei den kälteadaptierten Hochlagenspezialisten.

Kontakt PD Dr. Harald Pauli (GLORIA co-ordination) und Informationen:

E-Mail: harald.pauli@boku.ac.at
Homepage: www.gloria.ac.at

 

Flyer Gesamtprogramm zum Download als pdf-Datei

 

FGG-VORTRAGSREIHE Wintersemester 2018/19

Foto: Peters, Trockenwald Südecuador

Das neue FGG-Programm im Wintersemester widmet sich in fundierten und anschaulichen Hintergrundvorträgen den „Auswirkungen des Klima- und Umweltwandels in Hochgebirgen“.

Themenschwerpunkt: „Auswirkungen des Klima- und Umweltwandels in Hochgebirgen“
Moderation: Prof. Dr. Achim Bräuning

Im Vortragsprogramm heißt es: Hochgebirge stellen einen besonders sensitiven Raum für Klima- und Umweltveränderungen dar. Die Folgen der globalen Erwärmung sind hier stark ausgeprägt und betreffen Biodiversität und Prozessdynamik, mit gravierenden Folgen auf Vegetationsverbreitung, Gletscherschmelze und Massenbewegungen. Die Vortragsreihe läßt ausgewiesene Experten zu Wort kommen, die über Auswirkungen des Klimawandels auf alpine Lebensgemeinschaften, das veränderte Risikopotential und Folgen für menschliche Gesellschaften in verschiedenen Gebirgsräumen der Erde berichten..