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FGG-Vortrag: Das Programm ‚Kulturhauptstadt Europas‘ zwischen internationalen und städtischen Kulturpolitiken – 25.06.2018

Abb.: Blick auf das im Kulturhauptstadtjahr 2013 eröffnete Musée des civilisations de l'Europe et de la Méditerranée in Marseille, Urheber: Canal dolly, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de.

PD Dr. Thomas Schmitt (Institut für Geographie, FAU Erlangen-Nürnberg)
Jonas Lendl, M.A. (Institut für Geographie, FAU Erlangen-Nürnberg)

Ballon als SchachtZeichen über der Zeche Zollverein zur Kulturhauptstadt RUHR.2010, Urheber: Tbachner, Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Wann: Montag, 25.06.2018 um 18:30 Uhr
Wo: Hörsaal C, Kochstr. 4 (Eingang Hindenburgstraße)
Eintritt: € 3,- (Studierende € 1,50; FGG-Mitglieder frei)

Für diesen Vortrag gilt die Kolloquiumsregelung!

 

Derzeit vergibt die Europäische Union für jedes Jahr an zwei Städte den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Das entsprechende Programm wurde in den 1980er Jahren von Kulturpolitikern initiiert, um ein Gegengewicht gegen ein rein marktwirtschaftliches Verständnis des europäischen Einigungsprozesses zu bilden. Derzeit bereiten mehrere deutsche Städte – darunter Chemnitz, Dresden, Hannover, Magdeburg und Nürnberg – ihre Bewerbungen für das Kulturhauptstadtjahr 2025 vor. Aus diesem Anlass möchten wir uns mit dem Kulturhauptstadt-Programm auseinandersetzen und seine verschiedenen Facetten beleuchten: Handelt es hierbei um ein Stadtmarketing- oder um ein Stadtentwicklungsprojekt oder um eine Plattform für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Rolle von Kultur in der Stadt? Welche „Kultur“ wird hierbei überhaupt angesprochen, und welche Rolle können Kunst und kulturpolitische Projekte für Städte spielen? Wie spiegeln sich andererseits die Krisen Europas in den Kulturhauptstädten und den laufenden Bewerbungsprozessen? Entsprechenden Fragen möchten wir in dem Vortrag nachgehen.

Flyer Gesamtprogramm zum Download als pdf-Datei

FGG-VORTRAGSREIHE Sommersemester 2018

Vortragsprogramm der Fränkischen Geographischen Gesellschaft (in Kooperation mit dem Institut für Geographie der FAU und der Volkshochschule Erlangen).
Der Drang in die Stadt ist allgegenwärtig: Metropolisierung und Verstädterung sind dominante Trends, die in sehr unterschiedlichen Facetten und räumlichen Kontexten diskutiert werden – ob im lobalen Süden, in Bayern oder als Prinzip räumlicher Entwicklung, die Debatte ist sehr vielschichtig. Die Fränkische Geographische Gesellschaft freut sich auf sehr renommierte Redner, die
wichtige Facetten der Debatte herausstellen.

Themenschwerpunkt: „Städtische Zukunft“ (Moderation: Prof. Dr. Tobias Chilla)
Moderation: Prof. Dr. Tobias Chilla

Der Drang in die Stadt ist allgegenwärtig: Metropolisierung und Verstädterung sind dominante Trends, die in sehr unterschiedlichen Facetten und räumlichen Kontexten diskutiert werden – ob im globalen Süden, in Bayern oder als Prinzip räumlicher Entwicklung, die Debatte ist sehr vielschichtig. Die Fränkische Geographische Gesellschaft freut sich auf sehr renommierte Redner, die wichtige Facetten der Debatte herausstellen.