Forschungskolloquium KG: Nutzungsmöglichkeiten von ‚New Data‘ in der Raumanalyse – am Beispiel des bayerisch-tschechischen Grenzraums – 01.07.2026
Dr. Stephan Hippe, FAU Erlangen-Nürnberg, Geographie
Nutzungsmöglichkeiten von ‚New Data‘ in der Raumanalyse – am Beispiel des bayerisch-tschechischen Grenzraums
Wann: 01.07.2026
Wo: Seminarraum 00.210, Tennenlohe, Wetterkreuz 15
Moderation: Prof. Dr. Tobias Chilla
In den letzten Jahren haben die Digitalisierung und die „Datafizierung“ neue Möglichkeiten für die indikatorbasierte Raumanalyse eröffnet. Die Menge und Vielfalt von „neuen Datendatenquellen/new data“ hat enorm zugenommen, insbesondere in den Bereichen soziale Medien und geolokalisierte Tracking-Daten. Dies bringt zahlreiche Potentiale für die Raumanalyse, aber auch datenbezogene Einschränkungen mit sich.
Darüber hinaus hat die grenzüberschreitende Verflechtung im Bereich der Border Studies zunehmende Aufmerksamkeit bekommen, insbesondere infolge der Corona-Pandemie. Hierbei sind die grenzraumbezogenen Wissensgrundlagen als nicht ausreichend anzusehen – beispielsweise für die Analyse von grenzüberschreitenden Arbeitsmärkten, Verkehrsströmen und der Gesundheitsversorgung. Die amtlichen Statistiken sind auf einer feinen räumlichen Skala nur sehr eingeschränkt verfügbar und selten grenzüberschreitend vergleichbar (z.B. Grenzpendlerströme auf kommunaler Ebene).
Der Vortrag verknüpft beide Debatten und stellt Nutzungsmöglichkeiten und Potentiale von new data in der Raumanalyse am Beispiel des bayerisch-tschechischen Grenzraums vor. Die vorgestellten (Zwischen-)Ergebnisse entstammen dem Forschungsprojekt BorderData, das von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur gefördert wird.
Für diesen Vortrag gilt die Kolloquiumsregelung!
Geographie-Studierende, die sich die Teilnahme als „Kolloquium“ anrechnen lassen möchten, melden Sie sich bitte IMMER bis 18 Uhr am Vortag des jeweiligen Vortrages auf StudOn an.

