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Forschungskolloquium „Konflikte im Kontext von Klimawandel und Menschenrechten“ – 18.07.2020

Quelle: america.gov/Wikimedia Commons CC BY-SA 2.0

Quelle: america.gov/Wikimedia Commons CC BY-SA 2.0

Die FAU-Arbeitsgruppe „Climate Change Conflicts: The Relevance of Human Rights Framings“ (Triple C HR) ist eine inter- und transdisziplinäre Arbeitsgruppe an der FAU. Sie untersucht empirisch, ob, wie und unter welchen Bedingungen die menschenrechtliche Perspektive für Akteur*innen und örtliche Gemeinschaften in klimawandelinduzierten Konflikten relevant ist, d.h. ob und ggfs. in welcher Form diese Konflikte eine menschenrechtliche Rahmung erfahren.

In vier aufeinander folgenden Kolloquien will die FAU-Arbeitsgruppe Triple C HR  in den kommenden Monaten die wesentlichen Grundfragen dieser Perspektive und konkrete Beispiele untersuchen. Die Kolloquien sind offen für interessierte Kolleginnen und Kollegen, insbes. Nachwuchswissenschaftler*innen. Geographie-Studierende können sich die Teilnahme als Studienleistung „Kolloquium“ anrechnen lassen (es gelten die hierfür üblichen Regelungen).

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Das erste Forschungskolloquium mit dem Titel
Konflikte im Kontext von Klimawandel und Menschenrechten: Soziale (Un)Gerechtigkeit als Herausforderung
wird von Alexandra Titz (Institut für Geographie) und Christoph Herrler (Institut für Politische Wissenschaft) bestritten.

Wann: Samstag, 18.07.2020 von 10.00 bis 12.00 Uhr
Wo: Findet als Zoom-Meeting statt!

Christoph Herrler berichtet über grundsätzliche Überlegungen zu den zentralen Begrifflichkeiten der Arbeits­gruppe – Konflikte, Klimawandel und Menschenrechte. Als Kernelement von Konflikten werden zurück­ge­wiesene Ansprüche identifiziert, die sich mit der Sprache der Menschenrechte verbinden lassen. Insbesondere die zeitliche Komponente des Klimawandels bedingt allerdings, dass auch Menschenrechte selbst in ihrer Multidimensionalität vor Herausforderungen stehen.

Alexandra Titz nimmt aus einer geographischen Perspektive den Zusammenhang von Katastrophen und Menschenrechten am Beispiel von Binnenvertriebenen in den Blick. Katastrophen werden hierbei als sozial konstruierte Folge historisch verwurzelter, struktureller Ungleichheiten verstanden, die häufig durch schwer­wiegende Ungerechtigkeiten und damit einhergehende Konflikte gekennzeichnet sind: Arme und Margi­nali­sierte sind aufgrund ihrer Ausgrenzung in hohem Maße katastrophenanfällig. Auch im Kontext von Katastrophenhilfe und Wiederaufbau kann es zu einer systematischen Verfestigung bereits bestehender Un­ge­rechtigkeiten kommen. Bei den sozialen Folgen des Klimawandels zeigen sich hierzu vielfache Parallelen.

Dem ca. 45-minütigen, zweigeteilten Vortrag folgt eine Diskussion mit den am Kolloquium Teilnehmenden. Die Arbeitssprache der Kolloquien ist Deutsch oder Englisch.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.

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Interessierte erhalten den Link zum Zoom-Meeting bei alexandra.titz@fau.de oder fred.krueger@fau.de .

Geographie-Studierende, die sich die Teilnahme als „Kolloquium“ anrechnen lassen möchten, wählen bitte den üblichen Weg über den StudOn-Kurs: (https://www.studon.fau.de/cat3108616.html). Das ist bis 18 Uhr am Vortag des jeweiligen Vortrages möglich. Der Zugangscode wird Ihnen dann zugeschickt.

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Weitere Termine:

Dienstag, 11. August 2020 von 10.00-12.00 Uhr als Zoom-Meeting
The Greening of Human Rights – Input: Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt, Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg

Freitag, 20. November 2020 von 14.00-16.00 Uhr, Ort: N.N.
Juridification of Climate Change Conflicts and Human Rights Framing
Input: Prof. Ingrid Leijten und Prof. Dr. Markus Krajewski, Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg

Freitag, 15. Januar 2021 von 14.00-16.00 Uhr, Ort: N.N.
Everyday Life Perspectives: Climate Change Conflicts and Citizenship on Regional and Local Levels
Input: Prof. Dr. Fred Krüger und Prof. Dr. Perdita Pohle, Institut für Geographie