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Institutskolloquium Kulturgeographie – 06.02.2019

Raumentwicklung in den Alpen

Grenzüberschreitendes Pendeln als Ausdruck räumlicher Integration?

Anna Heugel (FAU)

Grenzüberschreitendes Pendeln ist ein sich dynamisch entwickelndes Raumphänomen in Europa. Möglich wird dies durch die Europäische Integration und den damit verbundenen Abbau von Barrieren. Im Vortrag wird der Alpenraum betrachtet (Makroregion EUSALP), wo das Grenzpendeln deutlich präsenter ist als in anderen Regionen Europas – man denke nur an die Räume um Basel, Genf, Monaco oder Salzburg. Der Raum ist durch viele nationalstaatliche Grenzen geprägt: diese Grenzräume weisen zwar viele grenzüberschreitende Governance-Strukturen auf, deren grenzüberschreitende Verkehrsstruktur ist bislang aber zumeist überfordert von den wachsenden Pendlerströmen. Zudem bieten sehr unterschiedliche Wirtschaftssysteme und Raumstrukturen einen hoch komplexen Kontext für die Erklärung von Pendlerdynamik.

Im Vortrag wird die Frage gestellt, welche Relevanz das Thema Grenzpendeln in der EUSALP hat und auf welche Faktoren die Dynamik zurückzuführen ist. Konzeptionell wird das Thema eingebettet in die Diskussion um räumliche Integration.

Die empirischen Teile des Vortrags wurden im Rahmen des ARPAF Projekts „Cross-border mobility in the Alpine Region“ erhoben.

Das Projekt wird im Rahmen der Action Groups 4 und 5 der EUSALP durchgeführt.

Wann: Mittwoch, 06.02.2019 um 12:15 Uhr
Wo: Hörsaal C, Kochstr. 4 (Eingang Hindenburgstraße)

Gesamtübersicht Kolloquiumsprogramm im Wintersemester 2018/2019