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Institutskolloquium Kulturgeographie – 30.05.2018

Das Management von Städten des UNESCO-Welterbes: Aufgaben, Herausforderungen, Strategien. Erfahrungen aus Regensburg
Matthias Ripp (Welterbekoordination der Stadt Regensburg)

Die Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof wurde 2006 in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Mit dem Welterbestatus kamen auf die Stadt vielfältige Aufgaben und Herausforderungen zu; zu ihrer Bewältigung wurde eine spezielle „Welterbekoordination“ aufgebaut, die in einem interdisziplinären Team zu mehreren Themenfeldern arbeitet. Dazu gehört die Vermittlung des Welterbegedankens an Bewohner und Besucher, aber auch gegenüber Akteuren aus den Bereichen Politik, öffentliche Verwaltung und Wirtschaft. Bauliche Großprojekte werden von der Welterbekoordination begleitet, um so Beeinträchtigungen des Kulturerbeschutzes und damit eventuelle Gefährdungen des Welterbetitels zu vermeiden. Darüber hinaus werden neue Konzepte zur Kulturerbevermittlung umgesetzt und zu Themen wie städtischer Resilienz gearbeitet. Hierbei erweisen sich geographische Herangehensweisen als hilfreich, da es gilt, sektorale und disziplinäre Grenzen zu überwinden und ganzheitliche Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen. Im Zentrum des Vortrags stehen aktuelle Projekte und Herausforderungen aus der Praxis. Zugleich werden diese reflektiert im Hinblick auf neuere Ansätze der Heritage Studies.

Wann: Mittwoch, 30.05.2018 um 12:15 Uhr
Wo: Hörsaal C, Kochstr. 4 (Eingang Hindenburgstraße)

Gesamtübersicht Kolloquiumsprogramm im Sommersemester 2018