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Neues BMBF-Projekt zur regionalen Wertschöpfung – „ReProLa“

Foto: Projektpartner von der Planungswerkstatt in Waischenfeld.
Projektpartner sind neben dem Institut für Geographie die Europäische Metropolregion Nürnberg, ART Forschungsgruppe Agrar- und Regionalentwicklung, Fraunhofer SCS (Bereich Market Intelligence) und die Stadt Nürnberg.

Die hohe Flächenneuinanspruchnahme für Siedlung und Verkehr, die demographische Entwicklung, das wirtschaftliche Wachstum sowie Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel führen zu Nutzungskonkurrenzen um die Ressource Land. Ökonomisch betrachtet sind Flächenneuinanspruchnahmen bzw. -nutzungen jedoch auch stets ein Abschnitt von Wertschöpfungsketten, wie z.B. in der Land- und Forstwirtschaft oder Immobilienwirtschaft.

Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeitsgruppe Regionalentwicklung (Prof. Chilla) des Erlanger Instituts für Geographie im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts „Regionalproduktspezifisches Landmanagement in Stadt-Land-Partnerschaften am Beispiel der Metropolregion Nürnberg (ReProLa)“ die ökonomische Dimension der Flächennutzung, indem Landmanagement in direkter Beziehung zur Produktion und Vermarktung regionaler Produkte gesetzt wird. Dabei besteht die Annahme, dass die Produktion von Regionalprodukten einen Beitrag zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung, zur Verbesserung der Art und Intensität der Nutzung sowie zur Entschärfung von Landnutzungskonflikten zwischen Stadt und Land leistet. Im Fokus steht dabei die Analyse der regionalökonomischen Relevanz ausgewählter Regionalprodukte in der Metropolregion Nürnberg hinsichtlich deren Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotentiale im direkten Zusammenhang mit der Flächenverfügbarkeit und -nutzung.

Das Projekt hat eine insgesamt fünfjährige Laufzeit (2018-22) und ist mit insgesamt gut 2,5 Mio. Euro ausgestattet. Leadpartner ist die Europäische Metropolregion Nürnberg, wichtige Projektpartner sind die ART Forschungsgruppe Agrar- und Regionalentwicklung in Triesdorf sowie die Fraunhofer Arbeitsgruppe zu Supply Chain Services (Bereich Market Intelligence).

Kontakt: Prof. Dr. Tobias Chilla