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Neues DFG/ANR-gefördertes Projekt zu den politischen Geographien Europas

Photo by Christian Lue on Unsplash

Ausgangspunkt des deutsch-französischen Forschungsprojekts sind die aktuellen Re-Strukturierungen der politischen Geographien Europas: seit 2004 ist die EU enorm gewachsen – 13 ost- und südeuropäische wurden zu neuen EU Mitgliedern. Gleichzeitig sieht sich das Projekt der europäischen Einigung konfrontiert mit einer neuen Anziehungskraft nationalistischer und autoritärer Politiken sowohl innerhalb der EU als auch nicht zuletzt in der EU-Nachbarschaft. Und mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs verließ 2020 erstmals ein Staat die EU und wird damit ein neuer Akteur in der „EU Nachbarschaft“.

Vor diesem Hintergrund fragt das deutsch-französische Forschungsprojekt nach den Konzepten und Vorstellungswelten von Europa sowie einer „europäischen Nachbarschaft“. In sechs Schlüssel-Staaten in der EU bzw. der EU-Nachbarschaft (Frankreich, Deutschland, Türkei, Tunesien sowie Irland und Vereinigtes Königreich) untersucht das Team mit WissenschaftlerInnen aus Paris, Lyon, Rouen, Frankfurt/M. und Erlangen die geopolitischen Konzepte in jeweils drei sozialen Sphären (zentrale Akteure der nationalen Politik, meinungsprägende Massenmedien sowie Studierende in Universitäten). Das Team in der Erlanger Kulturgeographie (Laura Schuhn MA und Prof. Dr. Georg Glasze) wird u.a. mit Partnern in Paris die computerlinguistischen Analysen digitaler Medienkorpora durchführen und organisiert die Befragung von Studierenden in Deutschland.

Weitere Informationen:
Laura Schuhn MA, laura.schuhn@fau.de
Prof. Dr. Georg Glasze, georg.glasze@fau.de

 

Photo by Christian Lue on Unsplash