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Neues Forschungsprojekt im Rahmen der aktuellen Emerging Fields Initiative der FAU

Die Arbeitsgruppe „Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel“ im IZ Digital der FAU hatte im Rahmen der aktuellen Emerging Fields Initiative der FAU Erfolg mit Ihrem Antrag „Diskurse und Praktiken einer digitalen Souveränität“ (Discourses and Practices of a Digital Sovereignty): Digitale Technologien lösen eine zunehmende Datenflut aus und ermöglichen eine wachsende Lesbarkeit individueller, sozialer und soziotechnischer Prozesse. Vor diesem Hintergrund werden Fragen des Zugangs, des Eigentums und des Schutzes von Daten, d.h. Fragen der Gestaltung von Datenströmen verhandelt – oft unter dem Label einer „digitalen Souveränität“. Die interdisziplinäre Forschungsgruppe „Diskurse und Praktiken digitaler Souveränität“ zielt zum einen darauf ab, die Debatte über „digitale Souveränität“ zu analysieren, ein Konzept von Souveränität als relationales Konzept zu entwickeln und dieses Konzept mit etablierten disziplinären Diskussionen über Souveränität in Beziehung zu setzen. Darüber hinaus werden in neun empirischen Forschungsbereichen neue Konfigurationen von Datenzirkulation aus der Perspektive verschiedener Disziplinen untersucht.

Die interdisziplinäre Gruppe mit WissenschaftlerInnen aus den Disziplinen Buch-/Kommunikationswissenschaft, Ethik/Theologie, Informatik, Kulturgeographie, Medienpädagogik, Politische Wissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie sowie Wirtschaftswissenschaft wird von Georg Glasze (Kulturgeographie) koordiniert. In den kommenden zwei Jahren wird sie das Themenfeld an der FAU mit Unterstützung durch EFI aus verschiedenen Perspektiven aufarbeiten und weitergehende Forschungsprojekte entwickeln.