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Neues Kooperationsprojekt mit dem MIT gefördert

Die AG Fernerkundung konnte erfolgreich ein Projekt zur Kooperationsanbahnung mit der Arbeitsgruppe von Prof. Brent Minchew am Massachusetts Institute of Technology in Boston einwerben.

Ebenso beteiligt ist das Institut für Hochfrequenztechnik des DLR in Oberpfaffenhofen mit der Gruppe von Dr. Thomas Jagthuber. Die Anschubfinanzierung kommt aus dem MIT-Germany FAU Seed Fund und wird es den Kollegen in den kommenden 2 Jahren ermöglichen, sich stärker zu vernetzen. Ziel ist es die FAU Expertise an automatisierter Fernerkundungsdatenprozessierung mit den Modellierungskompetenz am MIT sowie der passiven Mikrowellenradiometrie am DLR zusammen zu bringen, um das aktuell zu beobachtende Auf-/Zerbrechen des Brunt Ice Shelfs in der Antarktis besser zu verstehen und zu modellieren. Dabei werden in Erlangen Bewegungsfelder aus Sentinel-1 und TerraSAR-X Daten sowie weitere Produkte abgeleitet. Das Eisschelf ist insofern von Bedeutung, da auf ihm die britische Antarktisstation Halley steht, die vor wenigen Jahren spektakulär evakuiert und versetzt werden musste.