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Anna Heugel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Regionalentwicklung von Prof. Dr. Tobias Chilla

Aktuelles aus Forschung und Lehre finden Sie auf unserem Blog:

www.regionalentwicklung.bayern

Seit Mai 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie

zuvor Studium der Kulturgeographie (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Masterarbeit zum Thema „Regionales Monitoring im Bereich Demographie“

 

Mehrmonatige Praktika bei

  • bulwiengesa AG in München
  • ConM Gesellschaft für Marktforschung und Regionalanalysen in München
  • Geschäftsstelle der Europäischen Metropolregion Nürnberg

  • Regionale Statistik (Spezielle Methoden Bachelor) WS 19/20, WS 18/19, WS 17/18
  • Quantitative Methoden der empirischen (Sozial- und) Regionalforschung (Vertiefte Methodik Master) SS 19, SS 18
  • Wissensstadt Erlangen (Projektorientiertes Hauptseminar Bachelor) SS 19
  • Tschechisch-Bayerische Integration (Projektorientiertes Hauptseminar Bachelor) WS 17/18
  • Begleitseminar zur Vorlesung Einführung in die Kulturgeographie SS 17
  • Betreuung der vhb-Vorlesung Nachhaltige Regionalentwicklung (jedes Semester)

Forschungsfokus auf regionalen Analysen, insbes. quantitative Verfahren und Monitoring.

 

Projekte

 

Promotionsprojekt zu Räumlicher Integration im Alpenraum

Der Alpenraum ist geprägt durch viele nationalstaatliche Grenzen, aber auch eine lange Tradition grenzüberschreitender Governance. Die Liberalisierung der Grenzen durch die Europäische Integration und das Schengener Abkommen ermöglicht seit geraumer Zeit einen deutlich erleichterten Grenzübertritt. Im Zuge der Migrationsdynamiken der letzten Jahre war der Raum aber auch von der Wiedereinführung von Grenzkontrollen betroffen.

Die konzeptionelle Diskussion um räumliche Integration analysiert Dynamiken, die durch einen Abbau von Barrieren an Grenzen entstehen. Ausgangspunkt ist, dass durch eine Grenzliberalisierung eine Zunahme von Verflechtungen über die Grenze hinweg, möglich ist. Verschiedene Autoren argumentieren, dass die Zunahme von Verflechtungen eine Annäherung der räumlichen Strukturen zur Folge hat. Diese Konvergenz passt normativ in die Kohäsionsziele der Europäischen Union. Andere Autoren beobachten dagegen, dass stark verflochtene Regionen wie z.B. Luxemburg polarisierte Strukturen aufweisen.

Vor diesem Hintergrund werden die folgenden Fragen bearbeitet:

  • In welchen Räumen in der EUSALP findet eine grenzüberschreitende Arbeitsmarktintegration statt? Finden sich in diesen Räumen verstärkt auch andere funktionale Verflechtungen?
  • Was sind die Faktoren, die Grenzpendeln attraktiv machen? Wie sind Unterschiede zwischen stärker und weniger stark integrierten Räumen zu erklären?