Workshop im großen Klimaforschungsprojekt GROCE

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Foto: Th. Mölg - Kurort Rathen

Nach vielen virtuellen Treffen konnte das jährliche Statusseminar des Verbundprojekts “GROCE”, das sich der Erforschung des Klimas und der Gletscher Nordostgrönlands widmet, wieder als Präsenztreffen stattfinden, dieses Mal im Kurort Rathen. GROCE ist vom BMBF gefördert und dort im Programm zur Klimaforschung verankert. Aktuell befindet sich das Projekt bereits in der zweiten Phase und wird von Instituten aus den verschiedensten Bundesländern gemeinsam geführt. Unser Institut war von Beginn an mit zwei Teilprojekten beteiligt. Teilprojekt 7 erkundet die Veränderungen an der Oberfläche des 79N-Gletschers mithilfe von Fernerkundung, wobei ein Fokus auf den sehr dynamischen Schmelzwasserseen liegt (Leitung: Matthias Braun; Mitarbeiterin: Katrina Bartek). Das Teilprojekt 8 stellt hingegen den meteorologischen Baustein von GROCE dar und untersucht die Einwirkung der atmosphärischen Änderungen und Variabilität auf die vergletscherten Oberflächen (Leitung: Thomas Mölg; Mitarbeiterin: Jenny Turton). Die Ergebnisse aus Phase 1 sowie aktuelle Ereignisse können auf der Projektseite stets nachgeschlagen werden: <https://groce.de/>. Die offensichtlichen Vorteile des Präsenztreffens konnten unter anderem bei einigen Wanderungen im Sandsteingebirge genossen werden (siehe Foto), was auch dem wissenschaftlichen Austausch sehr gut tat.

Weitere Informationen zum Projekt unter

GROCE.de
Start des GROCE-Projekts
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