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Workshop mit Klimaforschern aus Innsbruck und Erlangen zum Thema „Darstellung von Schneeprozessen in Klimamodellen“

Auf dem Hintereisferner wird es im Zuge des Projekts immer wieder intensive Feldkampagnen geben, um bisher vernachlässigte Prozesse auch messtechnisch zu erfassen

Am 25. Oktober 2019 fand am Institut für Geographie ein Workshop mit Klimaforschern der Universität Innsbruck und der FAU statt.

Der Austausch ist Teil eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) geförderten Gemeinschaftsprojekts, das Dr. Tobias Sauter und Prof. Dr. Thomas Mölg von Erlanger Seite aus leiten, und das sich auch in das Promotionsvorhaben von Christina Schmid erstreckt.

Ziel dieses Projekts ist, dass in zukünftigen Klimamodellen die quantitativen Effekte von Schneedrift auf das Gletscherverhalten besser abgebildet werden. Dazu müssen in einer ersten Phase die verantwortlichen physikalischen Prozesse so genau wie möglich entschlüsselt werden, wozu der Hintereisferner in den Ötztaler Alpen kurzzeitig zu einem „Freiluftlabor“ umgestaltet wird. Beim jetzigen Workshop war daher die Planung der Feldarbeiten im bevorstehenden Winter das Hauptthema, bei denen Dr. Tobias Sauter eine zentrale Rolle einnehmen wird.