JB

Josephine Brandenburg

Institut für Geographie

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Adresse

Wetterkreuz 15 91058 Erlangen

NG Dammann

AG Glasze


Seit Mai 2025

Gefördert im Rahmen des „Graduate Center für Promovierende“ des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt)

Seit Januar 2025

Doktoradin in der Nachwuchsgruppe "Resilienz digitaler Infrastrukturen – Geopolitische Konflikte um Internet-Routing", AG Geographien digitaler Infrastrukturen, FAU Erlangen-Nürnberg

2021-2024

MA Kulturgeographie: "Legitimationen des europäischen Grenzschutzes – Die europäische Grenzschutzagentur Frontex in der Krise", Institut für Geographie, FAU Erlangen-Nürnberg

2017-2021

BA Kulturgeographie/Politikwissenschaft : "Klimaflucht nach Europa? Eine diskurstheoretische Analyse
von Verhandlungen und Praktiken der EU-Kommission", Institut für Geographie, FAU Erlangen-Nürnberg

Chilla, T., Bertram, D., Hippe, S. et al. (2023): Grenzraumatlas – Arbeitsmaterialien aus dem BMBF-Projekt Cohesion in Border Regions (CoBo). DOI: 10.12140/RG.2.2.32406.93766

SoSe 26: Infrastrukturelle Geographien in Marseille und Genua (Gr. Exkursion)

Ich bin Doktorandin in der Nachwuchsgruppe "Resilienz digitaler Infrastrukturen – Geopolitische Konflikte um Internet-Routing", geleitet von Dr. Finn Dammann.

Mein Promotionsprojekt "Contested Infrastructuralisation of digital Infrastructures in the Western Mediterranean" ist an der Schnittstelle von Politischer Geographie und Digitaler Geographie angesiedelt und beschäftigt sich mit den Technopolitiken digitaler Infrastrukturen, den möglichen Abhängikeitsverhältnissen und der Infrastrukturalisierung von Clustern im westlichen Mittelmeerraum.

Im Fokus stehen die Infrasturkturalisierung von Datencentern in Südeuropa und geopolitische Implikationen sowie mögliche Abhängigkeitsverhätlnisse von digitalen Infrastrukuren in EUropa und Nordafrika.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass ein Großteil des internationalen Internettraffics aus Nordafrika über sogenannte südeuropäische Interconnection Hubs operationalisiert wird, auch wenn es sich um pan-afrikanische Verbindungen handelt. Dies wirft Fragen hinsichtlich der digitalen Souveränität Nordafrikas und materialisierten Abhängigkeiten auf und vielen weiteren Themen auf. Des weiteren entstehen in den südeuropäischen Hubs, wie Marseille, Genua und Barcelona, neue räumliche Konfigurationen, gesellschaftliche Aushandlungsprozesse und Konflikte im Zuge des stetigen Wachstums an Interconnection Einrichtungen. Im Laufe meiner Promotion werde ich mit verschiedenen Aspekten dieser infrastrukturellen Abhängigkeiten, den Diskursen rund um die südeuropäischen Interconnection Hubs, sowie den geopolitischen Implikationen digitaler Infrastrukturen beschäftigen. Methodisch greife ich hierfür auf qualitative Ansätze sowie GIS-gestützte Analysen zurück.

  • Technopolitics of Data Ports in the Western Mediterreanen, Annual regional Studies Association conference, 15.06.-18.06.2026 in Göteborg (zusammen mit Finn Dammann).
  • Soziotechnische Imaginationen von Internetinfrastrukturen - Einblicke in südeuropäische Zentren der Interconnection, Jahrestagung des AK Digitale Geographie 6.-7.11.2025 in Frankfurt am Main.
  • Interconnection Hubs, Content Delivery Networks and Emerging AI Infrastructures. Insights into the Material Geographies of „digital Ecosystems“ in the Western Mediterranean. Posterpräsentation im Rahmen der jährlichen Royal Geographic Society conference 2025 (26.8-29.8) in Birmingham, UK.
  • Interconnection Hubs, Content Delivery Networks und neu entstehende KI-Infrastrukturen – Einblicke in die materiellen Geographien des digitalen Kolonialismus im westlichen Mittelmeerraum, Tagung des AK Politische Geographie 22.–24. Mai 2025 in Freiburg (zusammen mit Finn Dammann).