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Bodenlabor

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  • Organisation: Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
  • Abteilung: Institut für Geographie
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22679
  • Adresse:
    Bismarckstr. 1
    91054 Erlangen
    Raum UG des Philosophischen Seminargebäudes
  • Sprechzeiten:
    nach Vereinbarung



Das bodenkundlich-geomorphologische Labor am Institut für Geographie ist ein voll ausgestattetes Laboratorium für die physikalisch-chemische Analyse von Boden- und Pflanzenproben. Es dient sowohl der Lehre als auch der Forschung und wird darüber hinaus im Rahmen zahlreicher Abschluss- und Doktorarbeiten genutzt.

  • Messgeräte zur Ermittlung u.a. von pH-Wert, Leitfähigkeit, Phosphatgehalt, Porenvolumen und -größenverteilung (Feldkapazität)
  • Feinwaagen, Trockenschränke, Abzüge, Zentrifugen, Rüttler / Schüttler
    Kugelmühle, Ultraschall- und Sandbad
  • Anlage zur Erzeugung von destilliertem Wasser, Labor-Geschirrspüler, Gefriertrocknung
  • CN-Analyser zur Analyse von Kohlen- und Stickstoffgehalten à Kalkgehalt
  • SediGraph (Röntgenbeugung) zur Ermittlung der Korngrößenverteilung (Bodenart)
  • Atomabsorptionsspektrometer (AAS) für die Analyse verschiedener Elementgehalte, z.B. Fe, Mn, Al, Na, K, Ca, …
  • Eine Anlage zur Massenspektrographie ist derzeit im Aufbau begriffen

Das Bodenkunde-Labor nimmt eine wichtige Rolle bei der Durchführung zahlreicher Forschungsprojekte ein, so z.B. in Jordanien, Ecuador, Mosambik, Österreich oder im Pamir. Thematische Schwerpunkte sind hierbei Untersuchungen zur Genese und Verwitterung von Böden sowie die Paläobodenforschung. Auch die Ermittlung von Nährstoffverfügbarkeit, Güte und Entwicklungszustand von Böden sowie das Verständnis für pedogenetische Prozessabfolgen und deren Nachweis bilden einen Schwerpunkt. Des Weiteren finden bodenkundliche Analyseergebnisse Eingang in die Ökosystemforschung und können u.a. mit bio- und klimageographischen Erkenntnissen vernetzt werden. Außerdem können spezielle physisch-geographische Frage- oder Aufgabenstellungen chemisch-technisch bearbeitet werden.

Das von Herrn Prof. Dr. Rupert Bäumler alljährlich im Februar angebotene Laborpraktikum (Dauer: Eine Woche mit Vor- und Nachbereitung) vermittelt den teilnehmenden Studenten und Studentinnen einen grundlegenden Einblick in Theorie und Methoden der Bodenkunde. Anhand selbst gezogener Bodenproben werden verschiedene aussagekräftige, physikalisch-chemische Parameter labortechnisch untersucht, die ermittelten Ergebnisse ausgewertet, sinnvoll dargestellt und diskutiert.