Aktuelles aus dem Institut

Marginalisierte und arme Menschen sind ungleich stärker vom Klimawandel betroffen. Am Beispiel Deutschlands und der Sektoren Landwirtschaft und Gesundheit zeigt der Vortrag die Grenzen bestehender Ansätze auf, ordnet den eingeschränkten Handlungsspielraum kritisch ein und setzt diesen in globale Zusammenhänge. Der Vortrag diskutiert abschließend, welchen Richtungswechsel es braucht, um Klimaanpassungspolitik an den Wurzelursachen sozialer Verwundbarkeit auszurichten.

Dieser Vortrag rückt die Perspektiven lokaler Akteur:innen in den Mittelpunkt und fragt am Beispiel kleiner und mittlerer Kommunen in Mitteldeutschland: Wie wird der Klimawandel vor Ort wahrgenommen, eingeordnet und politisch bearbeitet? Mit einem akteurszentrierten, wahrnehmungsbasierten Ansatz leistet der Vortrag einen Beitrag zu einem differenzierten Verständnis lokaler Klimaanpassung und zeigt auf, welche spezifischen Herausforderungen und Handlungsbedarfe sich insbesondere für kleinere und mittlere Kommunen ergeben.