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Geschichte des Instituts für Geographie Erlangen

Wissenschaftliche Geographie an der FAU – ein kurzer Rückblick

An der Universität Erlangen wurden bereits im 18. Jahrhundert Vorlesungen zur Geographie gehalten – als „vorwiegend statistische Staaten-, Völker- und Erdbeschreibung oder Belehrung im Dienste von Pädagogik und Theologie“ (Wirth 1995). Eine eigenständige Professur für Geographie wurde 1895 etabliert und mit Eduard Pechuel-Lösche besetzt. Das Institut für Geographie an der FAU Erlangen-Nürnberg gehört damit zu den alten und traditionsreichen Standorten der wissenschaftlichen Geographie. 1933 promovierte hier Walter Christaller mit seiner Arbeit zu den „Zentralen Orten in Süddeutschland“ bei Robert Gradmann.

Neben einigen Beiträgen in den Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft und einem ausführlichen Bericht über die Zeit zwischen 1919 und 1945 steht eine systematische Auseinandersetzung mit der Geschichte bzw. den Geschichten der Erlanger Geographie allerdings noch aus. Aus Anlass des 120. Geburtstags der wissenschaftlichen Geographie in Erlangen im Jahr 2015 haben einige Studierende im Rahmen eines Bachelor-Seminars einzelne ausgewählte Biographien und Geschichten aus der Erlanger Geographie im Rahmen von Postern aufbereitet – bspw.:

Literatur

  • Waldmann, K. (1985): Die Geographie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen 1919 bis 1945. Zulassungsarbeit zur wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien im Frühjahr 1985.
  • Wirth, E. (1995): Einhundert Jahre Geographie in Erlangen. Eine Universitätsdisziplin im Kontext übergreifender wissenschaftlicher und hochschulpolitischer Zeitströmungen. In: Kopp, H. (Hrsg.): Erlanger Geographische Arbeiten. Erlangen: Selbstverlag der Fränkischen Geographischen Gesellschaft in Kommission bei Palm und Enke, 3–32.