Wir analysieren und unterstützen die Regionalentwicklung – europaweit genauso wie in unserem regionalen Umfeld.
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Forschungsschwerpunkte
Wir bearbeiten drei Forschungsbereiche, die untereinander zahlreiche Bezüge aufweisen:

Wirtschaftsräumliches Geschehen ist geprägt von einem Wechselspiel zwischen global vernetzten und regional verankerten Akteuren und Prozessen. Dieses Wechselspiel wollen wir besser verstehen: Wir erforschen die regional verankerten Wertschöpfungssysteme beispielsweise in der Lebensmittel- und Textilindustrie. Unser räumlicher Fokus liegt dabei besonders im Alpenraum und in Grenzregionen. Methodisch verbinden wir quantitative Regionalstatistik mit qualitativer Netzwerkanalyse.
Ausgewählte Forschungsprojekte:
Regionale Wertschöpfung in Grenzräumen am Beispiel der Lebensmittelwirtschaft (2023-26, Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG)
AlpTextyles (2022-25, INTERREG Alpine Space Programme)
Krux – Kultur in ländlichen Räumen zwischen endogenen und exogenen Faktoren (2023-26, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Ausgewählte Publikationen:
Sommer, C., Lambracht, M., & Chilla, T. (2026). Bridging the local–global divide: strategic embedding in the alpine wool sector. Geografiska Annaler: Series B, Human Geography, 1–19. https://doi.org/10.1080/04353684.2026.2616458
Wilhelm, C. &, Chilla, T. (2023): The regional dimension in GPN – Mapping value creation and governance of the Bavarian beer sector, Geoforum 145, https://doi.org/10.1016/j.geoforum.2023.103828
Chilla, T., Fink, B., Balling, R., Reitmeier, S., & Schober, K. (2020). The EU Food Label ‘Protected Geographical Indication’: Economic Implications and Their Spatial Dimension. Sustainability, 12(14), 5503. https://doi.org/10.3390/su12145503.

Unser Fokus in Bezug auf Grenzregionen liegt auf Prozessen der räumlichen Integration aus wissenschaftlicher und politischer Perspektive. Wir analysieren die funktionalen und governancebezogenen Dimensionen europäischer Grenzregionen. Dabei nutzen wir Mixed-Methods-Ansätze, um Grenzregionen im Kontext von Integration, Resilienz und regionaler Entwicklung zu verstehen. Dies umfasst Themen wie Mobilität, wirtschaftliche Verflechtungen, Pendlerströme, Arbeitsmärkte oder institutionelle Zusammenarbeit und befasst sich insbesondere damit, wie diese anhand regionaler Daten (z. B. EU-Statistiken, „New Data“) quantifiziert und mithilfe von GIS visualisiert werden können.
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Die räumliche Entwicklung der Alpen wird sowohl aus anwendungsorientierter als auch aus konzeptioneller Perspektive betrachtet. Dieser Forschungsschwerpunkt befasst sich damit, wie die Alpen als strukturell eingeschränkte, aber wirtschaftlich stark vernetzte Makroregion funktionieren, unter Einbeziehung von Sektoren wie Tourismus, Landwirtschaft oder Nischenprodukten. Mithilfe quantitativer Analysen, einschließlich GIS-basierter Ansätze, untersuchen wir, wie Erreichbarkeit, Topografie und institutionelle Grenzen die regionale Entwicklung prägen. Unser anwendungsorientierter Ansatz fließt in die europäische Kohäsionspolitik, die Alpenkonvention sowie territoriale Zusammenarbeitsformate (Interreg) ein.
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Projekte
- Regionale Wertschöpfung in Grenzräumen am Beispiel der Lebensmittelwirtschaft (DFG | 2024-2026)
- RABE (Interreg Bayern – Österreich | 2024-2026)
- Spatial Planning and Sustainable Development (Working Group of the Alpine Convention | 2024-2030)
- ASTER (INTERREG Alpine Space | 2024-27)
- Kultur in ländlichen Räumen zwischen endogenen und exogenen Faktoren – Krux (BLE | 2023-2026)
- ESPON InTerAlp Interface Territories across the Alpine region (ESPON | 2024-25 | Lead Partner)
- AlpTextyles (INTERREG Alpine Space | 2022-25)
- Regionalräte (i.A. des Auswärtigen Amts | 2023)
- Mobiles grenzüberschreitendes Arbeiten: Neue Perspektiven für die Grenzregionen nach der Corona-Pandemie, Workshop-Dokumentation (i.A. des Bundesministeriums des Innern und für Heimat | 2023)
- Cohesion in Border Regions – CoBo (BMBF | 2021-23, with Hochschule St. Gallen
- Regionalproduktspezifisches Landmanagement in Stadt-Land-Partnerschaften am Beispiel der Metropolregion Nürnberg – ReProLa (BMBF | 2018-23)
- Innerdeutsche Vernetzung von Grenzregionen, Workshop-Dokumentation (i.A. des Bundesministeriums des Innern und für Heimat | 2022)
- 9th Report on the State of the Alps (RSA9): Alpine Towns. (On behalf of the Swiss presidency of the Alpine Convention | 2021-2022)
- Luigi (INTERREG Alpine Space on behalf of alp Bayern |2021-22)
- Studie zur innerstaatlichen Vernetzung von Grenzregionen, (i.A. des Bundesministeriums des Innern und für Heimat | 2020)
- Interreg Kleinprojekt – Grundlagenermittlung und Prozessbegleitung für integrierte Grenzraumentwicklung in den Euregios via salina und ZWK in Zusammenarbeit mit Euregio Inntal und Regionalmanagement Schwaz Evs46 (siehe bspw. Karten in der Euregio-Strategie der Euregio via salina) (2020)
- AlpBioEco (INTERREG Alpine Space | 2018-2019)
- Cross-border mobility in the Alpine Region (WP2) [Alpine Region Preparatory Action Fund] , 2018.
- ESPON Alps2050 – Common Spatial Perspectives for the Alpine Area. Towards a Common Vision (2017/18, Lead Partner)
- ESPON ACTAREA: Thinking and planning in areas of territorial cooperation (with Spatial Foresight and University of Geneva, 2016/17)
- Entwicklungsgutachten für den bayerisch-tschechischen Grenzraum mit Grontmij München u.a., i.A. des Bayerischen Heimatministeriums (2015/16)
- Räumliches Monitoring zum Siemens-Campus in Erlangen (mit Prof. Glasze; i.A. Siemens AG, seit 2014)
Neuigkeiten
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