AG Entwicklungsforschung: Rural Change & Development (Pohle)

In der Arbeitsgruppe Entwicklungsforschung beschäftigen wir uns mit Fragen des Wandels und der Entwicklung ländlicher Räume in einer globalisierten Welt – Rural change and development in a globalized world.

Dabei stehen die sozialen/kulturellen und ökologischen Dimensionen dieses Wandels im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses, wobei die beiden Dimensionen sowohl für sich betrachtet als auch als sozial-ökologisch zusammengedacht diskutiert werden.

Mitarbeiter

Schwerpunkte

Forschungsgegenstände sind zum einen unterschiedliche Formen der Raumnutzung, wie Landnutzung und ihre Bewertung, räumliche Muster und Dynamiken sowie Aneignung von Raum durch verschiedene Akteure und Gruppen, z.B. transnationale Unternehmen, Subsistenzbauern oder Migranten. Einen zweiten Schwerpunkt bilden verschiedene Formen von Mobilitäten bzw. Immobilitäten, wie Tourismus, temporäre oder permanente Zu- bzw. Abwanderung sowie Bleiben in ländlichen Räumen (rural staying). Thematisch beschäftigt sich die Arbeitsgruppe dabei mit Fragen von  Macht und Konflikten (power & conflicts), Territorium und Raum (territory & place) sowie Identität und Zugehörigkeit (identity & belonging) vor dem Hintergrund spezifischer Kontexte des Ländlichen.

Mithilfe ortsbezogener (place-based) sowie partizipativer Ansätze fokussieren Forschungen mindestens eines der folgenden Elemente: individuelle und kollektive Bedeutungen, Alltagspraktiken, Strategien und/oder Selbstermächtigung (empowerment) von Akteuren oder Akteursgruppen. Diese Herangehensweise ermöglicht sowohl analytische als auch angewandte Fragestellungen.

Projekte

Laufende Projekte

Abgeschlossene Projekte

Netzwerk

 

Forschungsorientierte Lehre

Aktuelle Meldungen

Die Frage, wie humanitäres Engagement für Geflüchtete und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können, stand im Fokus des Verbundforschungsprojektes „Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands“, das von 2018 bis 2021 durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwi...

Bateyes sind ländliche Siedlungen in der Dominikanischen Republik nahe von Zuckerproduktionsstätten. Ein bedeutender Teil der Bewohner:innen hat Wurzeln in Haiti und insbesondere während der Zeit der Zuckerrohrernte treffen dort regelmäßig neue Arbeitskräfte aus dem Nachbarstaat ein und lassen sich teilweise dauerhaft im batey nieder.

Kategorie: AG Pohle, AG Pohle, Nachrichten aus der Forschung

Tobias Weidinger hat für seine Dissertation „Onward (im)mobilities and integration processes of refugee newcomers in rural Bavaria, Germany“ den diesjährigen Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD) in der Kategorie „Dissertationen“ erhalten. Der mit 1.500 Euro und einer dreij...

Tobias Weidinger war vor kurzem zu Gast im Podcast „MeltingPod – Migration im Dialog“. Der Podcast wird vom Nachwuchsnetzwerk des Interdisziplinären Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) an der Universität Duisburg-Essen organisiert und widmet sich der Verbreitung von Forschu...