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Institutskolloqium Kulturgeographie

Drogenkulturen sind tief mit der Ökonomie, der Regierung und dem Alltag europäischer Städte verwoben. Insbesondere in den letzten 40 Jahren ist der Konsum und Handel von legalisierten wie illegalen psychoaktiven Substanzen zu einem weit verbreiteten Phänomen avanciert, das alle sozialen Schichten auf unterschiedliche Weise betrifft. Im medialen und politischen Diskurs gilt jedoch vor allem die Präsenz von drogenbezogenen Praktiken in öffentlichen Stadträumen als problematisch.

Im Rahmen des Institutskolloquium spricht Dr. Marco Just (LIA Berlin) zum Thema "Fragmentierte Staatlichkeit: Wie Globale Interdependenzen lokale Ungleichheiten reproduziert: Der Fall Bolivien". Im Rahmen seiner Buchvorstellung präsentiert er die herausragende Rolle von externen Faktoren, die besonders in Entwicklungsländern mit einer starken Weltmarktanbindung einen massiven Einfluss auf die ungleiche staatliche Daseinsvorsorge ausüben.

Forschungskolloquium Marokko Im Zuge der Erasmus+-Partnerschaft mit der Université Ibn Zohr in Agadir (Südmarokko) besuchen in der Woche vom 29. April bis zum 3. Mai zwei Kollegen aus der Physischen Geographie sowie ein Kollege aus der Sozial- und Kulturgeographie in Agadir das Institut für Geograp...